15 Jun 2011

Video: Zaubern mit iPhone und iPad…

Author: Markus Rath

Kann man mit den neumodischen Dingen wie Mobiltelefone oder Tischflachrechnern überhaupt zaubern? Ja, man kann, wie Marco Tempest und Simon Pierro eindrucksvoll zeigen:

Viel Spass beim zuschauen.

29 Apr 2011

Review: Keith Merrill’s Masterpiece Forgery

Author: Markus Rath

Keith Merrill’s Masterpiece Forgery. Ein kleine Perle im Bereich der Päckchentricks. Um was geht es? Wir zeigen unseren Zuschauern vier kleine Gemälde von berühmten Künstlern. Wie ihr auf dem Fotos seht, ist dies Michelangelo, Dali, da Vinci und Clara Hörser. Eines der Kunstwerke ist eine Fälschung .Die Zuschauer haben nun die Aufgabe Detektiv zu spielen und  heraus zu finden welches. Dazu zeigen wir die Karten erneut vor und da entdecken wir, das die Mona Lisa nun eine mit ihrer Rückseite nach vorne zeigende Spielkarte hält. Ich vergaß, zuvor zieht einer der Zuschauer eine Karte. Das weitere Indiz einer Fälschung ist, das die Mona Lisa auch von der Rückseite gemalt ist. Was auch gezeigt wird. Dann zeigen wir sogleich wieder die Vorderseite und siehe da, jetzt hält die Mona Lisa die vom Zuschauer gewählte Karte in der Hand.

So kurz wie sich der Effekt jetzt vielleicht lesen mag, ist er aber nicht. Denn je nach Geschmack lässt er sich mit Humor und Fachwissen über die Gemälde ausbauen. Die Handhabung ist zwar nicht so einfach und bedarf schon etwas der Übung, aber es lohnt sich. Zumal benötigt der Zauberer keinen Tisch und kann ihn im stehen vorführen und es ist eine gelungene Abwechslung im Repariere. Ersatzkarten mit verschiedenen Kartenwerte, welche Mona Lisa in der Hand hält sind dabei.

Alles im Allem ein gelungener Effekt, nichts neues von der Grundhandhabung aber im neuen Gewand. Dieser Päckchentrick ist schon älter und es kann sein, dass das Original nicht mehr im Geschäft erhältlich ist.

Der Preis war damals so um die 30,- € aber ich kann mich auch irren.

 

Euer

Markus Fangabar Rath

Conny Eitzenberger von Autohaus Gröbenzell in Gröbenzell hat mich gebeten bei der diamantenen Hochzeit von ihren Eltern zu Zaubern.

Das interessante war, das niemand von den Gästen wusste, das ein Zauberer zwischen dem Hauptgang und Nachspeise ihre Wartezeit versüssen wird. Dementsprechend war die Überraschung groß und der Auftritt hat einen gelungenen Abend charmant abgerundet. Das Publikum war klasse und es machte einen heidnischen Spaß vor ihnen meine Darbietung zu zeigen.

Conny Eitzenberger stellte mir auch eine Referenz aus, welche als Bild oben eingebettet ist.

Ich bedanke mich bei Conny Eitzenberger für Ihr vertrauen, den so was hatte sie noch nie gemacht.

19 Mrz 2011

Auftritt: Weinhändler Peter Braun vertreten…

Author: Markus Rath

Da ich Mitglied bei der Unternehmergruppe BNI Goldfluss in Fürstenfeldbruck bin, so vertrete ich auch andere Mitglieder von anderen Chaptern in der Region. Letzen Freitag den 18.03.11 konnte Peter nicht zum Treffen kommen und er hat mich gebeten, ihn zu vertreten. Peter, das muss ich mal sagen, hat für mich die besten Weine Frankreichs. Ein Besuch lohnt sich immer bei ihm (www.peterbraunskeller.de).

Da auch jeder bei seiner 60 Sekunden Präsentation eine Aussage zu seinem Unternehmen sagen soll, so entschied ich mich eine Flasche Wein aus einem Kuvert erscheinen zu lassen. Die Mitglieder der Unternehmergruppe Rhodonit waren überrascht und erstaunt, das Peter jetzt auch Weinflaschen in Briefen versendet.

Ich warte noch auf die Rückmeldung von Peter, ob ich ihn auch würdig vertreten habe.

14 Mrz 2011

Video: Lennart Green bei TED

Author: Markus Rath

Ich war überrascht, als ich Lennart Green bei TED gefunden habe. Doch finde ich es gut, das so eine interessante Plattform auch Zauberer einlädt. Mal ganz davon abgesehen, das TED einfach zu einem “Muss-Link” gehört und immer mal wieder an gesurft gehört.

Viel Spass beim ansehen.

Der Beitrag auf TED ist hier: Link zu TED – Lennart Green

Gefunden habe ich das Video auch auf YouTube:

Am 10. Dezember 2010 bekam ich einen Hilferuf von einem Mitglied des Lets Germering Tauschkreis, das der LETS Tauschkreis München-Nord, TakMüN einen Zauberer für das 5 jähriges Jubiläum sucht. Natürlich bot ich gleich meine Dienste an und Fr. Rozalija Sokola war überrascht, wie doch manchmal diese “stille Post” funktioniert.

Am Donnerstag, der 16.12.2010 war es soweit. Alles war hergerichtet und die Veranstaltung nahm an fahrt auf. Zuerst lecker Kaffe und Kuchen, dann als Höhepunkt die Überraschung, ein Zauberer. Denn von den Macherinnen wurde den Mitglieder nicht gesagt, das ein Zauberer auftritt. Die Überraschung war groß und nach einer kurzen Vorstellung begann ich mit meinem Programm.

Zuerst mit der Eröffnung von Helder Guimaraes, “Aces and Glass”. Da  wechseln zwei Karten auf schnelle weise von einem gehaltenen Glas auf den Tisch. Gefolgt von dem “Färbespiel” und “offene Vorhersage” von Roberto Giobbi. Beim Färbespiel verwandeln sich die Karten unter den Augen der Zuschauer von Blau nach Rot, auch deren gedachten Karten. Dann weiter mit “Monkey Business Card” von Daryl. Diese Variante des Kümmelblättchen (drei Kartensiel mit finde die Dame) endet damit, das die gesuchte Karte nicht diese ist, für die sie alle halten. Das “foucaultsche Pendel”, wo mir gerade nicht mehr einfällt, wer dies erfunden hat, stellt ein Experiment mit einem Pendel dar. Gefolgt von der “Glückskarte” von Christian Knudsen (Beschreibung/Review hier). Den Abschluss stellte “easiest card reputation maker” von Romi dar. Der Applaus ist nach diesem mentalen Kunststück meist nicht sehr viel, da die Zuschauer noch mit sich im Kopfe beschäftigt sind. Denn eigentlich ist es Unmöglich eine Karte unter diesen Umständen vorher zusagen. Doch der Hinweis, das Zauberkünstler meist vom Applaus leben mit einer Geste auf meinen Bauch, reist dann doch die Zuschauer aus der Trance zu lautem Applaus.

Ich bedanke mich herzlichst für den Auftritt und an alle Zuschauer, welche mir in den Effekten beistanden. Ganz herzlich möchte ich mich bei Fr. Rozaljia Sokola bedanken. Denn ohne Ihr Engagement hätte keinen so “zauberhaften” Abend verbracht.

Vielen Dank.

Hier die Recession, welche mir Fr. Sokola von Manuela Hoffmann-Maleki zukommen lies: 2011-01-21 Real Magic

Hier noch ein paar Impressionen vom Auftritt, leider habe keine Aufnahmen vom Auftritt selber.

19 Dez 2010

Notiz: Wie ich zur Zauberei kam…

Author: Markus Rath

…ist lange her. Schon als Kind interessierte mich die Kunst des Zauberns. Dinge verschwinden lassen, zerreissen und wieder zusammen fügen, Sachen wechseln seine Farben usw. Doch wie das so ist, wird man erwachsen und man hat andere Flausen im Kopf. Als ich dann so gegen 2000 nach München gezogen bin, konnte ich nicht mehr E-Bass spielen, da sich die Nachbarn sicherlich aufgeregt hätten. Eine Band zu finden war zwar einfach aber ich wollte nach vorne kommen. Da hatte ich so meine Probleme mit den anderen Musikern und so hing ich den E-Bass an den Nagel. Aber ein Hobby wollt ich schon wieder haben, so als Alternative zum Beruf.

Da fiel mir wieder mein alter Zauberkasten in die Hand. Mhh, da war doch ein Zauberladen in der nähe von Degendorf. Ach ja, Manipulix. Das erste mal wo ich dort war, hatte er geschlossen. Naja, die Öffnungszeiten waren auch seltsam. Nur Donnerstag Abend und Samstag Vormittag. Doch was soll’s, also am Samstag noch mal hingefahren. So lernte ich Wolfgang Messelken (Manipulix) und seine zauberhafte Frau Gudrun kennen. Seitdem verbindet mich mit den beiden eine Freundschaft und tiefe Dankbarkeit. Wolfgang ermöglichte es mir, bei der Zaubergala in Degendorf teil zu nehmen. Das war damals der Höhepunkt für mich, war ich doch ein blutiger Anfänger und noch so grün hinter den Ohren. Ausserdem hat er mir immer gesagt, wenn ein Kunststück nichts für mich ist und mich für so manchen Fehlerwerb bewahrt. Doch ich greife vor.

Karten, ja Karten, die sind günstig und man muss keine sperrigen Requisiten mit sich rumschleppen. Oh, ich war so unwissend. Nun ja, mit den Requisiten das stimmte, doch in Sachen günstig, im Nachhinein gesehen stimmt das nicht so ganz. Das erste Kunststück, was mir Wolfgang zeigt war “Eye Examin” von Danny Archer. Ein klassischer Päckchentrick. Für den Elmsley Count übte ich fast 3 Monate. Hey, liebe Zauberkundige, lacht nicht, ihr habt auch sicherlich was, wo ihr sehr lange geübt habt. Zu Weihnachten lies ich mir die “Große Kartenschule Band 1″ von Roberto Giobbi schenken. Hier habe ich damals Wolfgang gebeten mir eine Widmung ins Buch zu schreiben. Er tat es mit folgenden Worten: “Meinen neuen und jungen Zauberfreund Markus Rath von Manipulix, Lalling, im November 2001″. Leider war der Band ein Fehldruck. Der Einband war verkehrt herum angeleimt worden. Anfangs war ich enttäuscht und sauer aber später nicht mehr. Warum? Jetzt ist ein Unikat und mit den Unterschriften, welche ich sammle aber nur von den Kartenzauberkünstler, wo ich auch ihr Seminar besuchte. Dann folgten Band 2, 3, 4 und 5 und unzählige weitere Publikationen und Karten, Karten, Karten, usw…

Und so kam ich zur Zauberkunst.

Euer

Markus Fangabar Rath

8 Nov 2010

Notiz: Da passt man gerade mal nicht auf…

Author: Markus Rath

Da passe ich gerade mal nicht auf und schon machen sich die zwei Halunken über meine Zauberutensilien her. Nur gut das die Rosen aus Stoff sind.

15 Jul 2010

Review: glückskarte von Christian Knudsen

Author: Markus Rath

Auch im Seminar von Christian Knudsen kennen gelernt. Den Effekt “glückskarte” von ihm.

Hinten steht auf der Packung, das es sich um eine spannende Geschichte handelt, welche sich um das Thema “Was wäre geschehen, wenn?…”. Dazu eine alte vergilbte Glückskarte aus der Brieftasche, eine faire Auswahlprozedur mit einem gemischten und vollständigen Kartenspiel. Der Zuschauer hat bis zum Schluss die Wahl, an welcher Stelle er “Stop” sagt oder sich für den anderen Stapel entscheidet. Immer unter dem Gesichtspunkt “Was wäre geschehen, wenn?…”. Die oberste Karte des freigewählten Stapels wird bildoben gedreht. Es ist der Pik König. Der Vorführende zeigt nur seinerseits seine Glückskarte und es der Pik König. Die Übereinstimmen ist perfekt.

Was bekommt man?
Eine sehr detaillierte Anleitung mit genauen Wortlaut für die Vorführung und eine Gimmick Karte. Wobei die Gimmick Karte eine antike Heirloom-Spezialkarte ist und sehr gut aussieht, wie auf dem Bild.

Der Effekt lebt definitiv vom Vortrag. Und diesen sollte der geneigte Lehrling schon gut ein studieren. Fingerbrechende Verrenkungen werden nicht abverlangt. Es kommt kein einziger Griff vor, sowie kein Kartentausch. Dies ist ein Pluspunkt, da hier alles klar und deutlich vor den Augen des Laien nachvollziehbar erscheint. Die Trickhandlung ist schnell und einfach eingeübt.

Wie ist die Wirkung bei Laien?
Wie schon geschrieben, sollte hier der Augenmerk mehr auf den Vortrag gerichtet werden. Damit wird eine gewisse Stimmung erzeugt, welcher den Klimax wahrlich explodieren lässt. Die glückskarte ist so stark, dass dieser Effekt nun ein fester Bestandteil meines Repertoire geworden ist. Ja sogar einen festen Platz in meiner Brieftasche gefunden hat.

Preis? Ich glaube auf dem Seminar waren es 15,- € aber ich kann mich auch irren. Definitiv wert.

Euer

Markus Fangabar Rath

Vor ein paar Monaten war ich Gast beim Christian’ Knudsen Seminar in Dachau. Dort stellte er seinen neuen Effekt engel vor. In welchen es geht, dass eine frei genannte Karte nicht im Kartenspiel enthalten ist. Der Effekt war nicht so stark, was aber an mir lag. Nach dem Seminar hatte ich noch Gelegenheit mich mit Christian zu unterhalten und wir kamen auf engel zu sprechen. Er sagte mir, das ich ihn einfach mal vor Laien vorführen solle und recht hatte er. Er schlug ein.

Im Gespräch reifte in mir der Gedanke an Engelskarten und was man für einen Effekt damit machen könnte. Dies lies mich nicht mehr los und auf der Heimfahrt kam mit der Gedanke an Jumbo Coincidence (Video) von Aldo Colombini. Ein Karteneffekt, welcher leider sehr selten vorgeführt wird, obwohl er stark ist.

Mhh, das könnte funktionieren. Statt geteilte Jumbo Karten, geteilte Engelskarten. Warum Engelskarten und nicht Meister- oder Tarotkarten? Mit Meisterkarten können sehr wenige was anfangen und Tarotkarten sind nicht mehr so aussergewöhnlich.

Version 1 von “Engelsgleich”

Doch die Suche nach den richtigen Engelskarten sollte nicht so einfach sein. Meistens haben die Karten in der unteren Hälfe fast nur Text, was die Zusammengehörigkeit für den Laien bei geteilten Karten gar nicht erkennen lässt. Endlich fand ich die passenden Karten. “Das Heil-Orakel der Engel” vom Allegria Verlag war es. Diese haben unten nur ein Wort für den Engel an sich, wie Musik, Kinder, Intention, Freiheit, etc.. Sowie einen durchgehenden farbigen Rand, welcher bei den Karten unterschiedlich ist. Flugs die Karten in der Mitte horizontal geteilt und vors eigene Testpublikum getreten.

Hier zeigten sich schon die ersten saftigen Hürden. Wie Ihr auf dem Foto ersehen könnt, ist es äussert schwierig die Kartenhälften zu zuordnen. Da der Laie keine Vertrautheit mit den Engelskarten hat, wie mit den normalen amerikanischen Karten, benötigt er einfach zu lange um zu visualisieren, das beide Hälften zusammen gehören. Dies bremst den Ablauf enorm und nimmt komplett den Schwung raus. Damit ist das Crescendo am Schluss weg.  Tja, was tun?

Version 2 von “Engelsgleich”

Wie es sich für ein Testpublikum gehört, gab es reichlich Rückmeldungen. Denn dieses besteht aus Zauberern und Laien zugleich, was klasse ist, das man hier beide Seiten hört. Ein Vorschlag war es mit zwei Sets gleicher Karten zu arbeiten und die Halbierung zu sparen. Sprach’s und schon holte ich ein zweites Set. Beim Kauf bemerkte ich nicht, das dieses Set nicht von Allegria Verlag war, sondern von Heyne. Erst beim Vergleich fiel mir auf, das Heyne einen andere Schrift für die Karten verwendete. Zuerst ärgerte ich mich aber schon bald kam mir der Gedanke dies in die Geschichte einfliessen zu lassen, ala ein neueres und ein älteres Deck.

Wieder vors Testpublikum getreten und schon war der Effekt klar und deutlich nachzuvollziehen für den Laien.
Was nun? Bei jeder Vorführung kommt ein Detail mehr dazu und ein Schwachpunkt weg.

Wie es zu der Geschichte kommt, welche ich dazu erzähle, dazu schreibe ich später einen Artikel hier im Blog. Den diese ist bis jetzt noch nicht so, wie ich sie gerne hätte. Denn hier soll auch die Geschichte mit eine tragende Rolle spielen und nicht nur der Klimax.

Euer
Markus Rath

PS. Vielen Dank an Christian Knudsen, Rachel und Aldo Colombini. Sowie an Manipulix, welcher mir den tollen Jumbo Coincidence zeigte. Sowie an alle welche mir Rückmeldungen gaben.